Herrnhuter Losungen

Montag, 22. Juli 2019
Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich.
Wir begehren, dass jeder von euch denselben Eifer beweise, die Hoffnung festzuhalten bis ans Ende.
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Diakonie und Mission in Kemeri/Riga - Lettland


Vor über 15 Jahren besuchten wir in Riga Bruder Gumulevski. Durch unseren Schriftenversand hatte er von uns gehört und uns in Albshausen besucht, wo er zum Glauben gefunden und uns dann zu sich nach Riga einlud. Durch ihn hörten wir von dem dortigen Missionar Wanja R. und seinen treuen Diensten an Kranken, Behinderten und Gefangenen. Um diesen eifrigen Missionar zu unterstützen, trafen wir uns mit ihm. Kurze Zeit später folgten wir seiner Einladung, die Straflager in der russischen Taiga, Republik Komi, zu besuchen. Daraus ergaben sich jahrelange Missionsdienste von Emba aus, dem Ort unseres ersten missionarischen Einsatzes in diesem Gebiet.

Durch Missionar Wanja erfuhren wir, durch welch tiefes Leid er selbst über einige Zeit hatte gehen müssen. Seine Frau wurde ihm in den ersten Ehejahren von der Seite gerissen, sodass er hierüber fast depressiv geworden war. Nach seiner Wiederverheiratung wurde sein erstes Kind krank und derart verunstaltet geboren, dass er, wie er selbst sagte, nie ohne Tränen von dem Bett des Kindes weggehen konnte. Schon bei seinem ersten Besuch hier in Deutschland verband uns die gemeinsame Liebe für das Werk des Herrn. Erneut lud er uns ein, dringend mit nach Riga in die Gefängnisse, Krankenhäuser und Anstalten zu kommen. Und einen weiteren großen Schritt sollten wir wagen: Er bat uns wiederholt, ebenfalls die Straflager der Taiga im Norden Russlands zu besuchen. Trotz anfänglichen Widerstrebens folgten wir seinen Aufforderungen und begannen mit unseren ersten missionarischen Diensten im Frauengefängnis in Riga, dann auch in anderen Pflege- und Strafeinrichtungen. Die Besuche der örtlichen christlichen Gemeinden und Arbeitskreise brachten für uns besondere Stärkung.

Einige Zeit später ergab sich eine enge Zusammenarbeit mit dem zuständigen Minister für Sport und Erziehung. Mit ihm veranstalteten wir in einer großen Fünffeldturnhalle einen Jugendkongress für behinderte junge Menschen. Im Vorfeld ermutigten wir die jungen Leute mit den unterschiedlichsten Behinderungen, eine eigene kreative oder künstlerische Arbeit aus Materialien eigener Wahl einzusenden. Die besten Arbeiten sollten dann öffentlich durch die Auszeichnung mit einem Diplom gelobt werden. Die Verpflegung während des Jugendkongresses wurde von uns finanziert und die notwendigen Hilfsgüter per Lastzug für alle Kongressteilnehmer zur Verfügung gestellt. Zur Eröffnung gaben wir als Vertreter des Missionsvereins Zisterne e.V. ein Zeugnis bzw. Interview für Presse und Fernsehen. Bei der Verleihung der vielen Diplome überreichten wir den Ausgezeichneten Gottes Wort mit persönlichen Segenswünschen.

Wanja R. ersann immer wieder neue Wege, um das Evangelium unter die Leute zu bringen. Von seiner Wohnung aus besuchte er laufend Altersheime, Pflegestationen und Jugendheime, um Menschen für Jesus zu gewinnen. Eine kleine Gemeinde entstand. Vielfach waren die Leute, um die Wanja R. sich kümmerte, Menschen, die dauerhafter Hilfe bedurften. Seine Frau und seine heranwachsenden Kinder, wie auch mittlerweile sein gläubiger Schwiegersohn, stehen ihm treu zur Seite. Das von Deutschland aus finanzierte Gemeindehaus ist in der Regel gut besucht. Es eignet sich ebenso für die Kinder- und Jugendarbeit und den Kinderchor. Wiederholt erhielt er von uns Transporte mit Hilfsgütern, die er dann an die Ärmsten seiner Umgebung verteilen und damit auch Gottes Liebe bezeugen konnte.


Beginn der jahrelangen Straflagermission in der russischen Taiga


Mit Missionar Wanja R. fuhren wir 1991 per Zug über Moskau nach Emba/Taiga in der Republik Komi im Norden Russlands. Einen Übersetzter hatten wir nicht und es war auch keiner in Aussicht. Gott musste helfen.

Am Bahnhof in Emba wurden wir von Wassja G. mit Motorrad und Beiwagen samt all unserem Gepäck abgeholt. Und los ging es in schneidender Kälte zur Eisenbahner- Wohnung dieser Missionarsfamilie mit ihren beiden Söhnen. Von dort aus besuchten wir viele Jahre lang immer wieder mehrere große Straflager und Verbannungsorte in den russischen Wäldern.

Dort predigten wir das Evangelium, tauften die Gläubigen, gewannen die Brüder lieb und feierten mit ihnen das Abendmahl. Nach unseren Bibelstunden, den Gesängen mit Instrumenten (Orgel und Gitarre) und einer lebendigen Gebetsgemeinschaft, hielten wir mit ihnen Liebesmahl mit Kaffee und Gebäck aus Deutschland und pflegten herzlichen Gedankenaustausch und Bruderschaft.

Mehrere Menschen konnten zum Herrn Jesus Christus geführt und einige davon sogar für eine „brennende Reichs-Gottes-Arbeit“ gewonnen werden. Die öffentliche Taufe im Straflager fand durch Untertauchen in einem mit Wasser gefüllten Erdloch statt. Ihren über tausend Mitgefangenen gaben sie auf diese Weise Zeugnis von ihrem lebendigen Glauben an Tod und Auferstehung Jesu Christi.

Noch während der jahrelangen Haftzeit bezeugten sie unter ihren Mitgefangenen ihre Dankbarkeit für die Vergebung ihrer Schuld und ihrem Frieden mit Gott. So fanden noch mehrere Häftlinge zum lebendigen Glauben. Bei ihrer Verlegung in andere Straflager suchten diese wieder andere für den Heiland zu erreichen. In ihrer Freizeit übten sie sich im Kunstschnitzen, Singen und Musizieren, sogar im Texten und Komponieren. Sie studierten die Bibel, hielten regelmäßig Andachten und erbauten sich gegenseitig im Glauben.

Nach ihrer Entlassung sorgten sie treu für ihren Unterhalt und wurden vielen zum Segen.

Sehr bald waren die gläubigen Brüder im Lager und auch später im Außendienst als Freigänger durch ihre fleißige und zuverlässige Arbeit bekannt. Einigen wurde wegen ihrer Treue Straferlass gewährt.

Gleich nach der Haftentlassung gaben sie Zeugnis in ihren Familien, Gemeinden oder auch in ihrer neuen Umgebung. Sie hielten über größte Entfernungen Kontakt miteinander und versuchten, wo immer möglich, die Rettungsbotschaft vom Heiland der Welt auch gemeinsam weiterzugeben.

Die Brüder waren gewohnt laut zu singen und zu musizieren und taten das auch bei unseren Besuchen zum Segen für die Mitgefangenen. Sogar abends zwischen 22 und 23 Uhr schallte bei unserem jeweiligen Abschiednehmen der laute und frohe Gesang der gläubigen Gefangenen durch das große Straflager. Einige dieser Brüder dichteten neue Lieder und schufen ihre eindrucksvollen Melodien, die dann durch ganz Russland bis nach Ostasien (Pazifikküste) und bis zum Grenzgebiet des nördlichen Eismeeres (Workuta/Tundra) von Gefangenen und auch Gemeinden gesungen wurden.

Gottes Geist hat immer wieder neu Menschen zur Buße und zum Glauben gerufen, auch ganz hoffnungslose Fälle ließ er zum Ruhm seiner Gnade und zu Zeugen des lebendigen Gottes werden.


Die Zusammenarbeit mit der Gemeide Losinka, Moskau, und den Strafentlassenen weitet sich aus


Einer der vielen Strafentlassenen, die in der Gefangenschaft gläubig wurden, fand nach seiner Freilassung gute Gemeinschaft mit lebendigen Christen in der Baptistengemeinde Losinka in Moskau. Von dort aus organisierte er die laufende Kontaktpflege und gegenseitige Unterstützung mit denen, die hinter Stacheldraht zum Glauben und zu entschiedener Nachfolge gefunden hatten.

Durch diese schon in den Lagern der Taiga entstandene Gemeinschaft lernten wir weitere Brüder kennen; nicht zuletzt durch die gelegentlichen Missionskonferenzen mit der Administration der Strafjustiz, den Missionaren und den gläubigen Strafentlassenen. Für die weiteren Dienste waren wir gebeten worden, in Moskau Pastoren und Diakone einzusegnen.


Haupt- und Regionalkonferenzen in Moskau, Perm, Sankt Petersburg und anderen Städten


Durch die wachsende Arbeitsgemeinschaft entstanden weitere Evangelisationsdienste in den Gefängnissen von Moskau und Umgebung, ebenso in den Gebieten von Perm (Sibirien), Tjumen und Tomsk bis hin nach Ostasien.

Auf unseren Konferenzen in einem Moskauer Sanatorium gaben die Brüder aus den Straflagern Zeugnis von ihren Straftaten, von den Tragödien ihres Lebens, aber auch von ihrer Errettung, ihrem neuen Leben, Dienen und Segnen. Wir waren ergriffen und erschüttert über menschliche Abgründe, jedoch auch über die tiefgründige geistliche Erneuerung eines zerstörten und verlorenen Lebens. Auch die russische Administration der Strafjustiz erfuhr von dem eindrucksvollen Werk der Gnade Gottes an den ehemals Kriminellen.

Durch diese Treffen und die darauffolgenden jährlich stattfindenden Haupt- und Regionalkonferenzen wuchs das Vertrauen der russischen Justizverwaltung in die missionarisch-karitative Arbeit unserer Brüder.

Nach einigen Jahren schließlich konnten wir gemeinsam mit der Gemeinde Losinka bei der russischen Regierung erreichen, dass wir auch Genehmigungen für die Missionierung in russischen Straflagern im fernen Osten Russlands bis zur chinesischen Grenze der Pazifikküste und bis zu den Inseln Sachalin und Kamtschatka erhielten.

Gott gab Gelegenheit, auch in diesen dunklen Gebieten das Wort der Gnade unter den Gefangenen zu verbreiten.


Wirbelstürme im Pazifik / Ostasien


In dem Jahr, als wir über Wladiwostok und weitere fernöstliche Städte versuchten, per Schiff nach Sachalinsk (Insel Sachalin) in die dortigen Straflager zu kommen, wurde es abenteuerlich: Unser Fährschiff war in Gefahr, in Wirbelstürme zu geraten und musste deshalb drei Tage auf See vor Anker warten, bis nach der Sturmentwarnung eine Weiterfahrt riskiert werden konnte.

Trotz der zunehmenden Ängste der Passagiere gab es auf jedem Deck viele Gelegenheiten zum Singen, Musizieren, Zeugnis geben, Missionsfilme zeigen und zum Weitergeben von Traktaten an die Besatzung, vom Kapitän bis zur Putzfrau. In dieser Zeit waren wir auf dem Schiff über jede offene Tür und für jede persönliche Begegnung dankbar. Besonders freuten wir uns, wenn Menschen zum Glauben fanden.


Missionarische Expedition durch 450 russische Straflager


Die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den missionierenden Brüdern und der Justizverwaltung förderte das Vertrauen der Regierung in unsere Dienste derart, dass uns bei einer der nächsten Verhandlungen sogar die Türen zu einer größeren Expedition geöffnet wurden. Brüder, die wir seit vielen Jahren kannten und die schon als Gefangene zum Glauben gefunden hatten, fassten gemeinsam mit anderen Gläubigen Mut, eine missionarische Expedition durch viele russische Gebiete bzw. Straflager zu starten.

Von Dezember 2004 bis Juli 2005 wurden so über 450 Straflager missioniert. Mit drei größeren Fahrzeugen legten die Brüder in sechs Monaten über 60.000 Kilometer zurück.

In einzelnen Etappen, aber auch in chronologischen Zeitabschnitten, wurden die Lager in Zusammenarbeit mit den jeweils nächstliegenden Ortsgemeinden besucht.

Diese Dienste konnten wir zeitweise persönlich und finanziell unterstützen und außerdem durch das Bereitstellen eines Geländewagens.

Auf diesem Weg hörten mehr als fünfhunderttausend Menschen die frohe Botschaft der Erlösung.


Uralgebiet Mission: Ural, Sibirien, Baikal- und chinesisches Grenzgebiet


Wieder einmal besuchten wir die verschiedensten Straflager im Uralgebirge Russlands. Jahrelang schon hatten wir dort gute und hilfreiche Kontakte.

Sowohl vom zuständigen General als auch von seinen Offizieren und der Administration hatten wir Unterstützung und Wohlwollen erfahren. Auch ihnen gaben wir Zeugnis von Gottes Gnade und Heil für den verlorenen Menschen. Sie hörten unsere Lieder, begleitet mit Gitarre und Geige, und wussten, dass unser Dienst ein Segen für die Gefangenen war.

Selbst von Gott berührt, öffneten sie uns daher die Türen zu mehreren Straflagern. Bei einem dieser Straflagerbesuche im Uralgebirge baten uns Offiziere, doch in die Todeskammer eines sterbenden Gefangenen zu gehen. Wir sollten diesem elenden, in seinem Leid vereinsamten Mann, noch ein letztes Wort sagen. Offensichtlich scheuten sich die Offiziere, diesen Raum noch zu betreten.

Wir traten ans Krankenbett, schauten in die angsterfüllten Augen des Todkranken – und beteten: „Herr, unser Gott“, baten wir, „lass uns nicht schuldig werden am Blut dieses Mannes. Gib rechtes Reden und rechtes Schweigen.“ Plötzlich sagte der Gefangene sinngemäß: „Ich will meine Schuld bekennen, ich will meine Last loswerden.“

Satz für Satz brach es aus ihm heraus, welche Sünden und Verbrechen ihm große Gewissens- und auch Todesnot brachten. Wir durften ihm dann bezeugen, dass der Herr Jesus, der Heiland der Welt, mit ausgebreiteten Armen für alle seine Sünden gekreuzigt wurde. Als er begriff, dass Jesu heiliges Blut auch zu seiner Vergebung und Errettung geflossen ist, durften wir erleben, wie der Gefangene in seinem Elend doch noch Frieden fand.


Gottes Handschrift


Während eingehender Verhandlungen im Offizierskasino eines großen Straflagers erkundigten wir uns nach Beschäftigungsmöglichkeiten bzw. nach Werkstätten für die Gefangenen. Ein Offizier übergab uns ein Stück Stacheldraht als Souvenir und Produkt eigener Werkstattarbeit. Im Laufe des geistlichen Gesprächs bogen wir dieses Stück Stacheldraht zu einem Kreis und legten es dem Offizier auf die Brust, mit dem Hinweis, hier sei sein ganz persönliches Gefängnis. Im Kreis seines eigenen Herzens wohne seine eigene Sünde: Unreinheit, Neid, Streit, böse Lüste, etc.

Er sah uns erstaunt an und wunderte sich noch mehr, als wir ihm dieses kreisförmige Stück Stacheldraht auf den Kopf legten und fragten: Weißt du, wer einen solchen Kranz mit Stacheln auf seinem Kopf getragen hat?“ „Ja“, antwortete er, „das war Christus mit der Dornenkrone.“ So konnten wir ihm bezeugen, dass unsere und seine zahlreichen Sünden, den Stacheln gleich, durch Jesu Blut vor Gott gesühnt werden konnten. Zum Schluss sagten wir: „Das gilt auch für dich. Nur dadurch, nur durch Jesu Gnade kannst du aus deinem inneren Gefängnis in die Freiheit eines neuen Lebens voll Liebe und Freude am Dienen gelangen.“

Ein anderes Mal waren wir wieder auf dem Weg zu einer Kleinstadt des Uralgebiets, in dem die Polizeiverwaltung für alle umliegenden Straflager ihren Standort hatte. Im Auto sprachen wir über das Leben des greisen Apostels Johannes in der Verbannung mit seiner eindringlichen Botschaft: „Kinder, liebt einander!“ Plötzlich kreischten und dröhnten neben uns die Räder einer großen Lokomotive, die uns beinah überrollt hätte. Es war ein Wunder, dass dieser Zug bei unserer Überquerung des Bahnübergangs gerade noch zum Stehen kam. Wie dankten wir dem Herrn für sein Eingreifen!

In dieser Kleinstadt im Uralgebiet trafen wir wie zufällig auf die Konferenz der Straflagerdirektoren, wo wir auch Gelegenheit hatten, mit dem zuständigen General zu verhandeln. Wir baten ihn um Zutritt zu den Gefangenen verschiedener Strafkolonien, um auch dort missionieren zu können. Das Wunder geschah: Die Türen zu sieben bisher unzugänglichen Strafzonen taten sich auf. Zeitweise wurde uns sogar der Psychologe des Generals als Begleitung zur Seite gestellt. Erneut staunten wir über Gottes gnädige Fügung und Führung.


Munition Gottes


Mai 1998. Wieder besuchten wir ein Gefängnis im Ural und wunderten uns diesmal über die Begegnung mit angetrunkenen Offizieren. Der Grund war das Fest, der Sieg Russlands über Deutschland 1945.

Beim Abschied vom General des Uralbezirks fragten wir ihn nach dem Sinn dieses fragwürdigen Siegestaumels: „Die `deutschen Truppen´ stehen doch schon wieder angriffsbereit im Ural, bestens mit Munition ausgestattet.“ – „Zeig deine Munition!“, befahl er.

Wir öffneten unsere große Reisetasche, sie war voll teurer Medikamente für die TBC-kranken Gefangenen.

Er griff sofort in die Tasche, besah sich die Präparate und das Herstellungsdatum. „Donnerwetter“, sagte er, „da hast du ja bestens geladen.“ Er war sichtlich gerührt. Ihm war bekannt, welches Risiko wir damit eingingen. Er wusste um die hohen Polizeistrafen für den nicht genehmigten Transport von Medikamenten.

„Und in deiner zweiten großen Reisetasche, was hast du da drin?“, fragte er. „Auch Munition.“ „Aufmachen!“, befahl er wieder. Beim Öffnen entdeckte er eine größere Menge von Schokolade, Konfekt, Kaffee, Tee, etc. für unsere persönlichen Begegnungen mit den Gefangenen. Obenauf lag eine Bibel, die wir ihm daraufhin überreichten.

Er war sprachlos, aber auch überführt, dass Christen vor ihm standen, die so einsatzbereit waren für seine Gefangenen.

Bei einem anderen Treffen mit ihm hatten wir Gelegenheit, zu unserem persönlichen Zeugnis das russische Missionslied zu singen:„Die Liebe kommt vom Himmel“, begleitet mit Gitarre und Violine.

 

Bildergalerie dazu:

010 Licht im Dunkel - Straflagermission